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75 Jahre VC Rheinstern Ryburg-Möhlin 1920–1995


Aus der Vereins-Chronik…

1. August 1920: Die fünf Ryburger Alfred Böni, Siegfried Böni, Johann Schib, Victor Bertsch und Julius Studer beschliessen, den Veloclub Rheinstern zu gründen. Gründungsort ist die Küche des 1. Vereinspräsidenten Johann Schib an der Salinenstrasse.

1926: Der VC Rheinstern nimmt erfolgreich am SRB-Korso des Bundesfestes in Bern teil und belegt in der Kat. Sportkostüme unter 52 angetretenen Vereinen den 3. Rang.

Im April 1927 wird der Verein an den Korso des RV Oeflingen (D) eingeladen. Seitdem verbindet den VC Rheinstern mit den deutschen Nachbarn eine gute Freundschaft.

Im Dezember 1930 beschliessen die Vereinsmitglieder, sich sogenannte Radballmaschinen anzuschaffen. Preis pro Stück: Fr. 180.–

14. März 1931: Man beginnt Radball zu spielen, zur Verfügung stehen dafür fünf Radballmaschinen.

Der Kauf eines Balles zum Preis von Fr. 11.– wird am 16. April 1931 beschlossen. Im selben Jahr stellt sich Eugen Schneider als Radball-Leiter zur Verfügung.

1933: Erstmalige Teilnahme an der Schweizermeisterschaft in der Kategorie C.

1940 schaffen Eugen Schneider und Robert Schmidlin den Aufstieg von der Kategorie C in die Kategorie B.

Während des zweiten Weltkrieges, im Jahre 1942, stellt der Präsident die Anfrage, ob man weiterhin Radball spielen soll. Der Verein beschliesst am 12. September 1942 den Radballsport einzustellen. Die Mitglieder mussten immer wieder ihren Dienst an der Grenze leisten. Zudem herrschte in dieser Zeit eine grosse Pneuknappheit.

Die lange Kriegsdauer führt dazu, dass der Verein 1945 gar beschliesst, die Radballmaschinen zu verkaufen.

Februar 1947: Wiederaufnahme des Radballsportes.

Im Mai 1947 stellt der Präsident den Antrag, dass junge Mitglieder, die jährlich keine vier Radtouren absolvieren, sich auch nicht am Radball beteiligen dürfen. Der Antrag wird mehrheitlich genehmigt.

1955 erfolgt der Wiederaufstieg in die Nati B durch Werner Soder und Othmar Fusi.

1956 organisiert der VC Rheinstern erstmals in seiner Vereinsgeschichte ein Radballturnier. Sieben Mannschaften aus der Kategorie B und acht Teams aus der Kategorie C nehmen daran teil.

Dass die Mitglieder des VC Rheinstern andern Sportarten stets offen gegenüberstanden, zeigte sich speziell im Jahre 1958. Am Grümpeliturnier des Fussballclubs wird der Sieger in der Kategorie «Dorfvereine» errungen. Im selben Jahr erreicht der VC Rheinstern am SRB-Jubiläumskorso in Luzern den zweiten Platz in der Kategorie «Fantasiewagen».

Ein Jahr später, 1959, nimmt der Club erfolgreich am Korso in Pratteln teil. Man gewinnt in der Kategorie «Fantasiewagen». Die Siegeszüge werden 1962 in Schupfart und 1965 in Liestal fortgesetzt.

Zurück zum Radball: Anfangs der ‘60er Jahre gelingt es gleich zwei Rheinstern-Teams von der Kategorie C in die Kategorie B aufzusteigen. Josef Soder und Josef Schneider schaffen dies 1963, Heinz Soder und René Ehrsam 1965.

1972 Urs Suter und Stefan Soder werden Schweizermeister in der Kategorie Schüler B.

Xaver Kalt und Paul Metzger holen sich 1975 den Junioren-Schweizermeistertitel.

Dasselbe Kunststück gelingt den beiden Junioren Urs Suter und Stefan Soder ein Jahr später, nämlich 1976. Im selben Jahr schaffen Heinz Soder und Gabriel Walser den Aufstieg in die Nati B.

1977: Josef Soder und Gabriel Walser werden Schweizermeister in der Nationalliga B.

Am Saisonende 1978 werden Urs Suter und Stefan Soder zum dritten Mal ganz zuoberst auf ein Podest gestellt. Sie gewinnen den Meistertitel in der 1. Liga.

1979: Am 1. Februar treten die Geschwister Eliane und Markus Maggi dem VC Rheinstern bei. Im ersten Jahr bescheren die dem Verein eine Schweizermeisterin bei den Damen und einen Junioren-Schweizermeister im Kunstradfahren. An der WM in Schiltigheim wird Eliane Maggi gar Vize-Weltmeisterin.

Im selben Jahr, 1979, werden Alfred und Daniel Metzger Junioren-Schweizermeister. Urs Suter und Stefan Soder schaffen den Aufstieg in die Nationalliga A.

1980 steht Eliane Maggi anlässlich der WM in Möhlin im Kunstradfahren ganz oben auf dem Podest. Sie ist Weltmeisterin!

1981 kann der Verein Erfolge an den Junioren-Europameisterschaften verzeichnen. Erstens kann im Kunstfahren Markus Maggi den Titel holen und zweitens bringt das Schweizer Radballteam Alfred Metzger (VC Rheinstern) und Arthur Brem (VC Bremgarten) ebenfalls eine Goldmedaille nach Hause.

Die Brüder Alfred und Paul Metzger werden 1984 zweite in der NLB. In der 2. Liga erreichen Toni Mangold und Alexander Metzger den zweiten Saisonschlussrang. An der Saalsport-WM in St. Gallen werden Eliane und Markus Maggi Doppelweltmeister!

1986 werden die beiden Brüder Martin und Urs Kaufmann Schweizermeister in der Nati B.

1989: Alfred Metzger und Urs Suter vertreten die Schweiz an der WM und belegen den vierten Rang. In der nationalen Meisterschaft schaffen sie den Sprung aufs Podest: Sie werden Vize-Meister in der NLA. Schweizermeistertitel Schüler B für Freddy Soder und Stefan Lützelschwab.

Wie ein Jahr zuvor bereits, holen sich Alfred Metzger und Urs Suter 1990 die Silbermedaille in der Schweizermeisterschaft. Dies gelingt ihnen in den folgenden Jahren insgesamt vier Mal. An der Weltmeisterschaft in Österreich feiert das Duo Metzger/Suter seinen grössten Erfolg: Sie holen sich die Bronzemedaille!

1992 werden Pascal Kaufmann und Andrea Oliva Schweizermeister in der Kategorie Schüler B.

1993 holen sich Freddy Soder und Stefan Lützelschwab den Titel in der Jugend-Meisterschaft.

In der vergangenen Saison 1995 gelingt es Freddy Soder und Stefan Lützelschwab, sich in der Junioren-Kategorie den Meistertitel zu erkämpfen.
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